Widerstand gegen die Moschee wächst

Bürgerversammlung in Thannhausen

Neues Schwaben, März 2003

Thannhausen (rw/hm). - Am 24. Januar fand in der Thannhausener Gaststätte „Sonnenhof“ eine Bürgerversammlung zum Thema „Moscheebauten“ mit über 300 Besuchern statt. Hier kamen keine abgehobenen Multikulti-Prediger zu Wort, sondern Kommunalpolitiker und Experten, die ihre vielfältigen Erfahrungen mit den „muslimischen Mitbürgern“ vortrugen.

So schilderte Dr. Barkhausen aus Lauingen, Präsident des dortigen größten Sportvereins, das beharrliche Machtstreben der Muslime in seinem Verein. „Wenn von 800 Mitgliedern eines Fußballvereins 100 Türken sind, beanspruchen sie gleich den Vorsitz. Schließlich machen die lieber ihren eigenen Verein auf.“ Sein Resümee zu seinen langjährigen Integrationsbemühungen ist negativ, und er meinte abschließend: „Ich habe zu lange geschwiegen.“

Diese Aussage ist umso bemerkenswerter, da Lauingen in den Massenmedien als ein gelungenes Beispiel des multikulturellen Zusammenlebens dargestellt wird. Der dortige CSU-Bürgermeister Georg Barfuß, der als glühender Überfremdungsfanatiker bekannt ist, reist mit dieser Integrationslüge durch die Lande und macht in seinen Vorträgen Werbung für Moscheen. Nebenbei behauptet dieser christlich-soziale Mandatsträger schon mal, daß die türkischen Gastarbeiter Deutschland nach dem Krieg wiederaufgebaut hätten, und man ihnen deswegen zu Dank verpflichtet sei.

Herr Schwendt aus Wertheim am Main wußte ähnliches wie Dr. Barkhausen zu berichten. Die Ankündigung von Herrn Schrauth von der Bürgerinitiative Thannhausen, einen „bundesweiten Dachverband für alle Initiativen gegen Moscheebauten“ zu gründen zeigt, daß der Widerstand überregionale Formen annimmt.
Abgerundet wurde der Abend durch den Vortrag des Orientalisten Dr. Hans-Peter Raddatz.

Fazit der Versammlung: Der Widerstand gegen Moscheebauten nimmt zu. Eine Moschee wird es zumindest in Thannhausen so schnell nicht geben.

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